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Displaying items by tag: SCOM 2012

In der neusten Version des Basis Operating System Management Packs für den Operations Manager 2007 und 2012 gibt es einige wichtige Änderungen in Bezug auf die Plattenüberwachung.

Neben dem bisher existierenden Monitor, in dem sowohl der prozentuale wie auch der absolute Schwellwert erreicht werden musste bevor ein Alarm erzeugt wird, gibt es nun 2 neue Monitore:

 NewOSMP1

Diese sind "by Default" ausgeschaltet und müssen entsprechend durch einen Override aktiviert werden. Der bisher vorhandene Monitor sollte vorher ausgeschaltet werden, da sonst eine doppelte Überwachung stattfindet.

Neben den neue Monitoren werden in dem Management Pack nun 3 unterschiedliche Plattenarten erkannt und überwacht:

  • Logical Disks -> Platten die nicht in einem Cluster enthalten sind und einen Laufwerksbuchstaben haben oder nicht (werden dann als Mounted Disks angezeigt)
  • Cluster Disks -> sind shared Resourcen in einem MS Cluster
  • Shared Volumes -> spezielle Cluster Disks die von einem Hyper-V Cluster benutzt werden

 Nachdem ich die neue Version eingespielt und die beiden neuen Plattenplatz Monitore aktiviert hatte, erhielt ich Alarme für die 100MB Partitionen, die bei neueren Windows Server automatisch angelegt werden:

NewOSMP2

Diese Laufwerke waren zuvor schon in der Umgebung erkannt und ich wollte sie nun löschen. Unter SCOM 2007 benutzt man dazu das CMDLET Remove-DisabledMonitoringObject, unter 2012 Remove-DisabledClassInstance.

Obwohl der Discovery Job für die Mounted Disks by Default ausgeschaltet ist, wurden die Objekte aber nicht gelöscht:

NewOSMP3

Erst nachdem ich einen zusätzlichen Override auf diesen Discovery Job definiert hatte, wurden die Objekte erfolgreich gelöscht:

NewOSMP4

Weitere Infos findet man wie gewohnt bei Kevin Holman, das Management Pack kann hier runtergeladen werden.

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In diesem Beitrag möchte ich ein paar Infos zum Thema Resource Pools im Bezug auf das Netzwerkmonitoring mit SCOM 2012 geben.

Es gibt eine klare Empfehlung seitens Microsoft, daß für das Netzwerkmonitoring ein eigener Resource Pool angelegt werden soll. In diesem Pool sollten nur Management Server bzw. Gateway Server enthalten sein, die keinem anderen Pool zugeordnet sind.

Das Erstellen eines neuen Pools ist sehr einfach:

WebInfosRPT2 bild1 

Die Server des neuen Pools sollten nun noch aus den anderen Resource Pools entfernt werden. Damit dies möglich ist, muss der entsprechende Pool auf "Manual Membership" umgestellt werden.
Dies geht für fast alle System Pools direkt in der Console:

WebInfosRPT2 bild2 

 

Lediglich für den "All Management Servers Resource Pool" ist das nicht möglich. Für diesen Pool kann man die Umstellung via Powershell Kommando durchführen:

Get-SCOMResourcePool –Name “All Management Servers Resource Pool” | Set-SCOMResourcePool –EnableAutomaticMembership $FALSE 

 

WICHTIG: Nach der Umstellung der Pools werden neu installierte Management Server nicht mehr automatisch den System Pools zugeordnet. Dies muss manual durch einen Administrator erfolgen.

 

Nachdem der Resource Pool erstellt wurde, wird eine entsprechende Discovery Rule erstellt. Dabei gilt:

  • Jedem Management oder Gateway Server kann genau eine Discovery Rule zugeordnet werden
  • Die Überwachung der Devices, die durch eine Rule gefunden werden, erfolgt durch den zur Rule angegebenen Resource Pool
  • Sollten mehr als eine Discovery Rule nötig sein, so sollte jeweils ein eigener Pool erstellt werden
  • Jedes Netzwerkdevice sollte nur von einem Pool überwacht werden. Ist dies nicht der Fall, kann das Gerät nicht aus dem Operations Manager entfernt werden

 

Weitere Infos über das Thema Resource Pools folgen ...

 

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Wednesday, 25 April 2012 21:05

SCOM 2012 - Infos zu Resource Pools - Teil 1

Allgemein bekannt ist die Tatsache, das mit dem System Center Operations Manager 2012 der Root Management Server der Vergangenheit angehört. Für alle Monitore und Rules, die als Target den RMS hatten, gibt es nun die RMS Emulator Rolle.

Neu sind nun die Management Server Resource Pools, in denen verschiedene Management Server gleichberechtigt in einer Gruppe ihren Dienst erledigen. Ich möchte an dieser Stelle meine ersten Erfahrungen und Erkenntnissen mit den neuen Pools und deren Besonderheiten ansprechen.

Fakt 1: Obwohl nun auf allen Management Servern die vom RMS bekannten 3 Dienste laufen (Data Access, Management Configuration und System Center Management), bezieht sich aktuell die Pool-Funktionalität lediglich auf den Health Service.

Auswirkung 1: Eine Console verbindet sich nicht mit einem Pool, sondern per Zufall mit einem der SDK Dienste eines Management Servers. Will man hier einen Failover oder eine Lastverteilung einrichten, so ist das NLB (Network Load Balancer) Feature die Lösung. Damit kann man einen virtuellen Namen für die Consolen Anmeldung vergeben und dahinter verbergen sich die im Cluster eingetragenen Management Server.

NLB

Auswirkung 2: Auch die Agenten kann man nicht mit einem Pool verbinden. Diese werden wie unter SCOM 2007 R2 konfiguriert. Entweder über die Active Directory Integration oder mit einem primären MS und ein oder mehreren Failover Servern.

Auswirkung 3: Durch die verstärkte Kommunikation zwischen den Management Servern gibt es seitens der SCOM 2012 Produktgruppe die Vorgabe, dass die Latenz Zeit zwischen den MS Rechner maximal 5 ms betragen darf. Hat man im Moment in dezentralen Standorten einen MS stehen, so sollte dieser in das zentrale RZ umgezogen und durch ein Gateway ersetzt werden.

 

Weitere Infos über das Thema Resource Pools folgen ...

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Bei der Aktualisierung meiner SCOM 2007 R2 Umgebungen bin ich beim Upgrade des RMS auf die folgende Fehlermeldung gelaufen:

UgradeFehlerSQLPort

 

Das Problem besteht darin, dass die Operationsmanager Datenbank wie auch die Datwarehouse Datenbank auf einem extra SQL Server liegen:

Server1: RMS
Server2: Default SQL Instanz -> OpsMgrDB - Port 11433
Server2: SCOMDW Instanz -> OpsMgrDW - Port 12433

Leider gibt es keine Möglichkeit, dem Update diese Informationen mitzugeben.

Ein Lösung besteht darin, für die beiden Datenbanken eine ODBC Verbindung mit den notwendigen Client Einstellungen auf dem RMS anzulegen:

 ODBC SCOMDB

ODBC SCOMDW

 Danach lief der Update auf 2012 RC ohne Probleme durch.

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Im System Center Operations Manager 2012 gibt es eine kleine, aber sehr nützliche Verbesserung beim Erstellen von Overrides.

Jeder der sich schon mal mit Anpassungen im Operations Manager Umfeld befasst hat, weiss um die Bedeutung des "Default Management Packs". Es wird immer als Vorbelegung beim Erstellen von Overrides eingesetzt, obwohl es eine klare Empfehlung von Microsoft gibt, dieses Management Pack nicht zu benutzten.

Auch ein Umbennen in "DO NOT USE DEFAULT MANAGEMENT PACK" oder "HIER NICHTS REINSCHREIBEN" ändert an der Vorbelegung des DropDown Feldes nicht.

Und mal ehrlich: wer hat da nicht auch schon ganz schnell mal den OK Button gedrückt.

Mit dem Operations Manager 2012 hat Microsoft nun ein Einsehen und belegt das Feld, in dem der Benutzer das Management Pack angeben muss, nicht mehr mit einem Standardwert. Es steht nun der Hinweis, das ein Management Pack ausgewählt werden muss.

Der "OK" Button bleibt zusätzlich noch ausgegraut, bis der Benutzer sein gewünschtes Management Pack ausgewählt hat:

alt

 

Damit sollte das versehentliche Speichern im ungeliebten Default Management Pack der Vergangenheit angehören.

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Thursday, 29 December 2011 09:58

SCOM 2012 Gray Agent Task

scom logo

Im SCOM 2012 gibt es eine Erweiterung bei Graystate-Problemen mit den Agenten. Und zwar gibt es unter Monitoring\Operations Manager\Agent Details\Agent Health State die Möglichkeit einen neuen Task auszuführen, der den Status der Konnektivität zum Agenten anzeigt und wenn der Agent im Graystate ist, wie lange er schon diesen Status hat. Der auszuführende Task lautet:

Show Gray Agent Connectivity Data

Wenn der Task ausgeführt wird erscheint nach Abarbeitung des Tasks folgende Ausgabe:

alt

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Mit der Installation eines SCOM 2012 Agenten wird auf einem System nun ebenfalls ein kleines grafisches Konfigurationstool installiert. Mit diesem Tool hat man die folgenden Möglichkeiten:

  • den Agenten zu einer weiteren Management Gruppe hinzufügen
  • den Agenten aus einer Management Gruppe entfernen
  • die Active Directory Integration ein- bzw. auszuschalten
  • den "Local Action Account" für den Agenten ändern

Zu finden ist das Tool nach einer Agenteninstallation unter "Systemsteuerung/System und Sicherheit" (bzw. "Control Panel/System and Security"):

OpertationsManagerAgent

 

Nach dem Start des erhält man eine Liste der Management Gruppen, mit denen der Agent verbunden ist:

AgentManagementGroups

Über Add / Remove kann eine weitere Management Gruppe hinzugefügt werden bzw. ein vorhandene gelöscht werden.

Wird eine Gruppe in der Liste markiert, so erhält man mit der Edit-Funktion einen Dialog, in dem der lokale Action Account eingestellt werden kann. Damit gibt es nun ein sehr schöne Möglichkeit für einen Systemadministrator, spezielle Benutzerdaten für den Agenten zu setzen, ohne auf die Hilfe der SCOM Administratoren angewiesen zu sein:

LocalActionAccount

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass dieses kleine Tool ein weiterer postiver Schritt in Punkto Benutzerfreundlichkeit darstellt.

 

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Tuesday, 29 November 2011 16:15

SCOM 2012 RC Dashboard

Neue Möglichkeiten mit dem SCOM 2012 RC Dashboard and Widget Wizard

Mit dem neuen Dashboards beim System Center Operations Manager 2012 RC ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten.

  • Erstellen von Dashboard mit verschiedenen Serversystemen
  • Einstellen eines vordefinierten Zeitbereichs
  • Positionierung der Widgets einfach anpassbar
  • Freie Beschriftung der Widgets
  • Filtern in den Widgets

Screenshot SCOM 2012 RC Dashboard:

  • alt

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Microsoft setzt die Veröffentlichung der Release Candidates ihrer System Center Produktsuite nach System Center Virtual Machine Manager 2012, System Center Orchestrator 2012 und System Center Configuration Manager 2012 nun mit  dem System Center Operations Manager 2012 fort.

Den Download von Operations Manager 2012 finden Sie hier: Operations Manager 2012 RC download

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