Tobias Häger
System Center Orchestrator ist der neue Name für Microsoft Opalis und fügt sich nun auch nahtlos in die System Center Namensgebung ein. Es sind mit dem neuen Namen auch neue Features und Funktionen inbegriffen, welche die vNext Version in der kommenden System Center 2012 Suite mit sich bringt. Die wichtigsten sind bereits im MS System Center Blog angekündigt worden:- IT Pro- Authoring, Debugging & Scripting
The Opalis product will be rebranded to System Center Orchestrator. We are working very hard to ensure that your existing investments in Opalis are maintained.
A new PowerShell provider to allow Orchestrator to be integrated into scripts and provide a mechanism for remote execution of runbooks. - Operator- Trigger, Monitor &Troubleshoot
A new silverlight based dynamic web console to provide an easy way to start, monitor and investigate runbooks. - Developer- Application integration
A new rich OData based web service that exposes Orchestrator functionality and information in a standards based way. - IT Business Manager- Report & Analyze A new mechanism for connecting your existing reporting investments to Orchestrator to extract, report and analyze what is happening inside Orchestrator.
In addition to the above investment areas, we are also completing a number of ‘housekeeping’ functions:
- A new Installer experience
- An Orchestrator Management Pack for Operations Manager
- Globalization of the Orchestrator release (Localization will follow in a future release)
- Updated versions of the Integration Packs, both for System Center as well as a number of the 3rd Party IP’s
(Quelle: System Center Blog)
Sehr spannend wird aus meiner Sicht die erweiterten Funktionalitäten und Features der System Center Integration Packs. Es sind einige Erweiterungen in diesem Bereich angekündigt worden. Warten wir ab...
Adam Hall, Snr. Technical Product Manager bei Microsoft, veröffentlicht erste Screenshots des Opalis Nachfolgers System Center Orchestrator.
Die wichtigsten Infos vorne weg:
- Orchestrator wird kein Rewrite des bestehenden Opalis 6.3 werden
- Das bisherige "Framework" wird im eigentlichen Sinne bestehen bleiben, so dass der heutige Invest in Opalis 6.3 bestehen bleibt.
Die Kernelemente von Orchestrator werden sein:
- Operations – the triggering, monitoring and troubleshooting of runbooks
- Developers – extensibility and application integration
- IT Business Management – reporting and analysis
- IT Pro – creating, testing, debugging and using Orchestrator in scripting

Adam gibt weitere Details preis, welche bereits absolut spannend klingen.
Hierzu gehört zum Beispiel die Operator-Console, welche in Opalis 6.3 eine Java-Anwendung (diejenigen, die die Ops-Console installiert haben und das "alte MSI-Installer Paket" nicht hatten, kennen den Aufwand und den Ärger mit der Installation) ist, die nun eine reine Silverlight Web-Anwendung werden soll.
In dem Screenshot erkennt man auch, dass man für Policies anscheinend bereits den Namen gewechselt hat. Policies werden hier augenscheinlich zu Runbooks.
Die Details zu den Runbooks sieht nun wie folgt aus:
Die Console lehnt sich nun stark an die bereits bestehenden System Center Produkte (mit Ausnahme SCCM) an.
Die Logs zu einem Runbook schaut nun auch anders aus:
Auf der Developer Seite soll es eine neue Schnittstelle geben, welche ODATA genannt wird:
Eines der meines Erachtens gutes Feature, welches implementiert wird ist die Powershell Schnittstelle und die Reportingschnittstelle (auf die Powershell-Grafik verzichte ich hier mal).
Interessant an dieser Stelle ist, dass die Reportingschnittstelle die neue ODATA Komponente nutzen wird. Was effektiv dahinter steckt, werden wir dann in der Beta herausfinden, wenn diese kommt.
UND: Es ist dadurch natürlich auch Möglich Daten in weitere Systeme auf einfachem Weg zu bringen. Beispiel: Sharepoint
Die erstellung der Policies, der Objekte und Attribute soll nach den Aussagen gleich bleiben. Wir sind gespannt...
Den Originalartikel kann man hier finden

Adam Hall hat nun bestätigt, das auch die 3rd Party Intergration Packs in der neuen Version von System Center Orchestrator geupdated werden. Das ist eine nicht unwichtige News von MS, da viele bereits Sorge hatten, dass es auch hier zu Verögerungen kommt, wenn die IP's nicht oder nur spät geupdated werden; vor allem nicht durch MS. Ich denke, das MS gut daran tut, dies nun zu bestätigen und zeigt auch deutlich, dass die Automatisierung mittels Orchestrator immer wichtiger wird.
Wie aber auch in den anderen System Center Produkten, werden viele weitere Intergration Packs (in SCOM sind dies ja die Management Packs) von Partnern, wohl folgen. Heute finden man die meisten 3rd Party Packs, neben den von Opalis mitgelieferten, auf CodePlex.com. Auch wir entwickeln IP's.
Aus der Praxis erfahren wir immer mal wieder Dinge, auf die nicht so genau geachtet werden. Das Thema Link-Bedingungen gehört hierzu.
Dies kann die Folge haben, dass die Policy nach einem Objekt unerwartet aufhört. Um dies abzustellen, sollte man immer folgendes im Hinterkopf behalten:
Links zwischen Objekten werden standardmäßig mit der Bedingung "success" erstellt. Im Detail bedeutet dies , dass wenn ein Objekt erfogreich abgeschlossen ist, der Start des nächsten Objekts erfolgt.
Oft werden Links mit Bedingungen modifiziert, welches die Ergebnisse des vorangegangenen Objektes auswertet. Bedingungen, wo die Auswertung nicht notwendig ist, werden oft ausser acht gelassen.
Ein Beispiel:
Bei diesem Beispiel will der Administrator vor Beginn eines Patchvorgangs über die betroffenenen System informiert werden. Diese Information ist für diesen Vorgang nicht zwingend notwendig.

Der Link zwischen dem "Send Email"-Objekt und dem Patchvorgang ist standardmäßig mit der Bedingung "success" erstellt:

Falls das Mail-Objekt also nicht erfolgreich abgeschlossen wird, zu Beispiel wenn der SMTP-Server zu dem Zeitpunkt nicht zur Verfügung steht, hört der Workflow hier auf. Das ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll und der Administrator bekommt nicht mit, wenn die Mail nicht abgeliefert wird. Im vorhandenen Beispiel sollten die Optionen des Include - Filters ebenfalls auf "warning" und "failed" gesetzt werden. Vorteil: a) kann man die spezifische Fehlermeldung in den Published Data Daten weiterverwenden und b) kann man leicht eine zusätzlich Info generieren, die den entsprechenden Administrator über den Zustand unterrichtet.


Das "Orchestrator 2012 Community Evaluation Program" ist gestartet. Der Download von Beta Install-Ressourcen für den "Opalis-Nachfolger" System Center Orchestrator 2012 oder bereits vorgefertigten VHDs ist für die KW25 angekündigt.
Wir von VAS werden Sie an dieser Stelle von unseren Eindrücken und Erfahrungen informieren.

Bei dem heutigen Kick-Off für das "Orchestrator 2012 Beta CEP"-Programm wurden weitere Details für den künftigen Opalis-Nachfolger veröffentlicht:
- Installations-Dateien und VHDs der Orchestrator 2012 Beta werden ab 17.06.2011 verfügbar sein.
- Die Workflows die Sie unter Opalis unter dem Namen "Policies" kennen, werden in Orchestrator als "Runbooks" bezeichnet
- Die "Objects" von Opalis werden zu "Activities" in Orchestrator.
Heute wurde wieder darauf hingewiesen, dass die Struktur und das Design von Workflows von Orchestrator gegenüber Opalis weitgehend gleich bleibt. Es wird zudem eine technische Upgrade-Möglichkeit Ihrer Opalis Policies zu Orchestrator Run Books geben.
Die Beta des System Center Orchestrator 2012 steht seit dem 17.06.2011 zum Download zur Verfügung.
Wie angekündigt ist der Designer nicht viel verändert worden. Die Unterscheidungen sind nur marginal.
Die wesentlichen Änderungen finden sich zunächst sichtbar nur in der Terminologie. Beispielweise besitzt der Client bereits die neue Namensgebung "Runbook Designer".
Auffällig ist aber, das der frühere Bereich "Objects" nun in Activities umbenannt wurde, die Testing Console nun "Runbook Tester" und die Operator Console "Orchestrator Console" heisst.
Allerdings sind die Unterschiede zunächst einmal nicht wirklich von Bedeutung. Bei der Benutzung des Designers ändert sich gegenüber der Opalis 6.3 Version nichts. Jeder sollte sich dort wieder wie zuhause fühlen.
In dem "Connectios pane" kann man seine "Runbooks" (vormals Policies) selbstverständlich wieder in Ordnern organisieren.
Neue Runbooks, "Computer Groups" und "Globale Settings" wie "Counters", "Variables" und "Schedules" können ebenfalls wie gewohnt erstellt werden.
Auch die Reihenfolge der "Runbook Server" (ehemals "Action Server") kann wie in der vorherigen Version festgelegt werden.
In dem Workspace lassen sich die neuen Runbooks erstellen, in dem man die "Activities" in den Workspace hineinzieht und mit einem Link verbindet - ebenfalls wie gewohnt.
In den "Activities" ist nun "Standard Activities" der Nachfolgername für die "Foundation Objects". Der Abschnitt "Workflow Control" ist durch den Abschnitt "Runbook Control" zum internen Steuern der Activities ersetzt.
In dem Log Tab finden sich ebefalls "Log", "Log History", "Audit History" und "Events" wieder.
Etwas anstrengend ist die Abkürzung des Clients: SCORBD ;-)
System Center Orchestrator 2012 BETA Installationserfahrungen:
Die Beta ist seit dem 17.06. verfügbar und ich habe mich direkt einmal an die Installation gewagt. Die Beta steht zum freien Download bereit. Nützliche Links findet man hier: http://blogs.technet.com/b/systemcenter/archive/2011/06/17/orchestrator-2012-beta-all-the-useful-links.aspx
Installiert wird auf:
- Server 2008 R2 (Virtuell)
- SQL 2008 Standard (lokal)
Die System Requirements sind hier zu finden: http://technet.microsoft.com/en-us/library/hh201965.aspx
Man merkt sofort, dass Microsoft den Installer an die System Center Schiene angepasst hat. Nach dem entpacken der Datei findet man direkt eine Setup Datei. Das ewige Entpacken der Zip Dateien entfällt ab sofort.
Es begrüßt uns ein typisches System Center Installations-Bild:
Starten der Installation:
Ein Produktkey gibt es derzeit noch nicht. Lediglich die Terms müssen akzeptiert werden - und weiter gehts:
Alle Komponenten werden angeklickt:
Gut, vorher die Requirements zu lesen wäre sinnvoll - aber man ist ja mutig. Das .Net Framework wird nachinstalliert.
Ebenfalls wird Silverlight in der aktuellen Version installiert, bevor man hier wieder auf ein Problem stößt und die Installations-Prüfung wird erneut durchgeführt.
Man sieht deutlich, dass MS etwas an der Installationsroutine getan hat. Der IIS (für die Operator Console auf Silverlight Basis) wird ebenfalls noch benötigt. Das Setup möchte die Rolle hinzufügen. Das wird gewährt.
Die Installation des IIS startet.
Der Service Account für den Runbook Service (früher ActionServerService) muss nun angegeben werden.
Als nächstes wird die Datenbank erstellt. In der Demoumgebung werden meine dafür definierten Benutzeraccounts / Serviceaccounts genutzt, mit dem ich hier angemeldet bin.
Die Management Group wird in meiner Demo Umgebung die Admin-Group sein.
Die Ports für die Operator Console werden definiert. JBoss ist Vergangenheit und somit auch der Port 5314.
Das Installationsverzeichnis wird gewählt. Es ist immer noch die 32Bit Variante.
Abschliessend die Übersicht der Parameter und los gehts mit der Installation der Beta.
Abschluss der Installation - mit Fehlern ?
Ein kurzer Blick in das Eventlog sagt, dass der Account keine Rechte auf der Datenbank hat.
Im SQL Management Studio nachgeschaut, muss ich der Installationsroutine recht geben. Mein Service Account ist kein Sys auf der Datenbank. AAlso Berechtigungen schnell gesetzt und der Dienst lässt sich starten.
Interessant ist hier bereits, dass es neue Schemas gibt. Aufpassen für diejenigen, die Berechtigungen für Operatoren erteilen wollen und in Richtung Secuirty nicht alle Scheunentore öffen haben wollen.
Dann noch schnell ein Blick in die Dienste geworfen - der Action Server Dienst heisst auch noch ActionService. Allerdings ist der Management Dienst bereits umbenannt worden.
Zum Abschluss starte ich noch den Designer. Funktioniert !
Zum Thema Security Settings und Datenbank Einstellungen kann ich nur noch den folgenden Technet Artikel empfehlen, damit es hier nicht zu Schwierigkeiten kommt: http://technet.microsoft.com/en-us/library/hh204684.aspx
Als nächstes wird dann die Operator Console betrachtet. Viel Erfolg beim Installieren !
In der letzten Session des CEP's wurde angekündigt, dass die erstellten IP's mittels dem Quick Integration Kit von Opalis nicht mehr kompatibel zur kommenden neuen SC Orchestrator 2012 Version sind.
Das QIK wird grundsätzlich in "Toolkit" (SKD) umbenannt und lehnt sich an die Microsoft Standards an. Laut den ersten Informationen genügt es abschliessend, die erstellten Quellen durch das Toolkit zu jagen, um funktionsfähige IP's zu erhalten wobei noch abzuwarten ist, welche Terminologien angepasst werden müssen.
Wer einen etwas tieferen Einblick erhalten möchte - ein paar Videos: http://blogs.technet.com/b/charlesjoy/archive/2010/06/09/quick-integration-kit-video-tutorial-series.aspx
Die Beta des SC Orchestrator steht zur Verfügung.
DOWNLOAD: SC Orchestrator
Weitere Informationen/Links:
http://blogs.technet.com/b/systemcenter/archive/2011/06/15/announcing-the-system-center-orchestrator-beta.aspx
http://blogs.technet.com/b/scorch/archive/2011/05/17/what-to-expect-in-the-system-center-orchestrator-beta.aspx





















